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Von Herne machte ich mich auf und ging am 21. März 2007 los, mein Ziel ist Santiago de Compostela.

 

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Nach über 3 Monaten zu Fuß quer durch Frankreich habe ich die letzte große französische Pilgerstation, Saint-Jean-Pied-de-Port, erreicht.

 

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Seitdem ich in Spanien auf dem Camino Francés bin, begegne ich immer mehr Pilgern und Pilgerinnen.

       

 

Wie ein Kreuz am Weg

Auf den Spuren der Seligen Anna Katharina Emmerick

 

Von Bernd Koldewey (Text/Fotos)

 

„Sie steht wie ein Kreuz am Weg“, so lautet eine Beschreibung des bekannten deutschen Schriftstellers Clemens Brentano, die er einst über die 2004 von Papst Johannes Paul II. selig gesprochene Anna Katharina Emmerick gemacht hatte. Seine Aufzeichnungen waren es unter anderem, die uns die Prophezeiungen, Visionen und den Leidensweg der Seligen Anna Katharina näher gebracht haben. Die interessante Spurensuche führt zu einigen Stationen und Wirkungsstätten in Coesfeld und Dülmen. 

 

Für mich ein Grund noch einmal nach Coesfeld zu fahren, um von hier aus einen Teil des Anna-Katharina-Wegs, der zu den einzelnen Stationen ihres glaubenserfüllten Lebens- und Leidensweges führt, aufzusuchen. Die stigmatisierte Seherin und Mystikerin Anna Katharina Emmerick lebte ihren innigen Glauben bis zu ihrem Tod. Ihre starke religiöse Hingabe und die Liebe zu Jesus Christus faszinieren die Menschen und gläubigen Christen bis heute, weit, weit über das Münsterland hinaus. Damals wie heute, in einer Zeit des Wandels, ist es bestimmt nicht einfach gewesen, seinen christlichen Glauben so voller Hingabe zu leben. Anna Katharina Emmerick (1774-1824) tat es offensichtlich genau so.

 

        Taufstein, St.-Jakobi-Kirche           Coesfelder Kreuz, St.-Lamberti-Kirche

 

Mysterium des Kreuzes - Der Große Coesfelder Kreuzweg

 

Auf meiner Spurensuche versuche ich ein wenig, dem großen Geheimnis des Glaubens (mysterium fidei) ein Stück näher zu kommen. Deshalb besuchte ich zunächst, wie auch schon weit vor mir die junge Anna Katharina, den Coesfelder Kreuzweg. Die einzelnen Stationen des Kreuzwegs zeigen das Mysterium des Kreuzes. Hier betete sie niederkniend vor den Bildstöcken und den bebilderten Szenen des Leidenswegs Jesu Christi. Vielleicht begannen auch schon hier ihre ersten Erscheinungen und Visionen?

 

Noch heute gibt es Spuren ihrer außergewöhnlichen Vergangenheit. Zum Beispiel der Taufstein in der St.-Jakobi-Kirche, hier wurde sie 1774 getauft. In der St.-Lamberti-Kirche befindet sich das bekannte wundertätige Coesfelder Kreuz, auch hier am Kreuz mit der eindrucksvollen leidenden Christusdarstellung, betete sie oft. In dieser alten Tradition der Kreuzverehrung, die im 14. Jahrhundert entstanden ist, erlebte sie vom Leiden Jesu Christi ergriffen ihren Glauben als Säule ihres Lebens. 

 

                                              Der Kreuzweg in Coesfeld

 

Der Prozessionsweg führt von der St. Lamberti-Kirche in westlicher Richtung aus der Innenstadt. Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen stiftete 1659 den Großen Kreuzweg den Coesfelder Bürgern. Beschildert führt er vom Marktplatz über die Süringstraße zur Borkener Straße, dieser folgt man eine Weile, bis man die Straße „Am Weißen Kreuz“ erreicht. Unterwegs kommt man schon an einigen Bildstöcken vorbei. Der Kreuzweg führt über eine kleine Chaussee bis zu den Feldern Coesfelds. Nun geht es in nördlicher Richtung durch die Bauernschaften, eine Baumallee führt schnurstracks neben einer asphaltierten Feldstraße zur Kleinen Kapelle in Sirksfeld, ein weiterer Eckpunkt des Kreuzwegs. Ein idyllischer Weg, der einen zur innerlichen Einkehr einlädt, um an den Bildstöcken zu beten und zu verweilen.

 

                           Prozessionsweg durch die Bauernschaft Sirksfeld

 

Auch die Kleine Kapelle ist ein Ort der Stille und Einkehr, hier inmitten der Natur, umgeben von Bäumen und Bänken, hat man eine gute Möglichkeit, die Ruhe und die Aussicht auf das Umland zu genießen. Von hier geht es in östlicher Richtung weiter zur Bauernschaft Brink, wo die Große Kapelle steht. Ab hier führt der Kreuzweg neben der Holtwicker Straße zurück in südlicher Richtung nach Coesfeld und zur St.-Lamberti-Kirche am Marktplatz, erst hier endet der Kreuzweg. Seit über 350 Jahren gibt es den Großen Kreuzweg in Coesfeld schon. Viele tausende gläubige Menschen sind ihn bereits gegangen und sind beeindruckt vom Weg, nicht nur wegen seiner außergewöhnlichen Länge von 10 km, sondern insbesondere wegen der jährlichen Feierlichkeit am Tag der Kreuzerhörung (14. September), wo auf der gesamten Strecke eine Kopie des Coesfelder Kreuz vorweg getragen wird. 

 

                                             Kleine Kapelle in Sirksfeld

 

Pfarrkirche Anna Katharina und das Brauhaus Stephanus in Coesfeld

 

Wer den Coesfelder Großen Kreuzweg einmal gegangen ist oder wie ich nur die Hälfte des Weges, kann auf gewisse Weise dem Leben auf die Spur kommen, so sagen es zumindest die Coesfelder Bürger. Von der Kleinen Kapelle aus ging es für mich wieder zurück zur Borkener Straße. Ich wollte ja einen Teil auf dem Anna-Katharina-Weg gehen, um das Geburtshaus der Anna-Katharina in Flamschen zu besuchen.

 

                                     Anna-Katharina-Kirche in Coesfeld

 

Doch zuvor machte ich einen kleinen Umweg und besuchte die kath. Pfarrkirche Anna Katharina. Als Jakobspilger weiß ich, dass gewisse Umwege auch immer etwas Neues bringen können. Vielleicht auch hier am Tüskenbach, über die Straße Wester Esch und Steveder Weg und nach der Überquerung der Rekener Straße hatte ich die Kirche erreicht. Die ehemalige Laurentiuskirche wurde neu gestaltet, sie strahlt wie das neue Pfarrzentrum im weißen Gewand. Zu Ehren ihrer neuen Pfarrpatronin nennt sie sich seit einigen Jahren, da man die vier Gemeinden St. Laurentius, St. Ludgerus, Herz-Jesu und St. Joseph zusammengelegt hat, Anna-Katharina-Kirche. Im Inneren der Kirche ist ein würdevolles Porträt der Seligen A.K. Emmerick, geschaffen vom Düsseldorfer Maler Thomas Jessen, sowie ein schönes Fensterbild. Es bereichert die Kirche. 

 

                        Brauhaus Stephanus - Braumeister Stephan Elsler            

 

Nach der Besichtigung der Kirche geht es zur Stärkung ins nahe gelegene Brauhaus Stephanus. Eine schöne Gelegenheit für einen Pilger ein wenig auszuruhen und sich ein frisches Pilgerbierchen zu gönnen. Aus eigenem Brunnen werden hier, nach alter westfälischer Tradition, aus Malz, Hopfen und Hefe, Biere gebraut, die das Pilgerherz höher schlagen lassen. Dank des Braumeisters Stephan Elsler und des freundlichen Personals lasse ich mir die Braukunst ein wenig zeigen. Nach der herrlichen Verköstigung ging es auch gleich weiter. Herr S. Elsler zeigte mir noch den richtigen Weg, der weiter Richtung Westen am Flusslauf und an den Auen der Berkel entlang führt. Ein schöner naturnaher Weg, der ohne Autolärm angenehm zu gehen ist. Nach einer Weile geht es in südlicher Richtung über eine Brücke der Bundesstraße 525 und man erreicht die Bauernschaft in Flamschen. Der Emmerickweg führt am Zucht,- Reit- u. Fahrverein Coesfeld/Lette vorbei und man erreichte nach wenigen Schritten das Geburtshaus von A.K. Emmerick.

 

                            Das Geburtshaus von Anna Katharina Emmerick

 

Das Geburtshaus der Seligen Anna Katharina Emmerick in Coesfeld

 

Nun stehe ich hier am Zaun des Wohnhauses, wo einst die begnadete Seherin Anna Katharina ihre Kindheit und Jugend verbrachte. Hier auf dem kleinen Kotten (Kate) ist sie geboren und aufgewachsen, hier hatte sich der Wunsch entwickelt, eines Tages ins Kloster zu gehen. Anna Katharina wurde am 8. September 1774 in der Bauernschaft Flamschen geboren, sie war eines von 9 Kindern, ihr Vater war ein frommer Kleinbauer, der mit seiner Frau ein karges Leben führte. Die Kinder mussten alle mit anpacken, um das Leben auf dem Lande erträglich zu machen. Auch die kleine Anna Katharina half mit, sie hütete die Kühe auf der Weide oder packte bei der Feldarbeit mit an. Die Schule besuchte sie nur 4 Monate, trotzdem konnte sie gut lesen, die Hausbibel war ihre Welt, in die sie nach getaner Arbeit flüchten konnte. Es waren fromme Menschen, die in einer Zeit der Säkularisation im Zeitalter Napoleons lebten, wo sich Kirche und Staat um Besitz und Macht streiten und sich neu reformierten.

 

                  Gemeinschaftsraum                                     Webstuhl

 

Der kleine Kotten, das Haus der Emmericks, hatte einen großen Gemeinschaftsraum, in dem sich auch ein Webstuhl befand, er half der Familie zusätzlich für den Lebensunterhalt beizusteuern. Auch eine Kochstelle befand sich hier sowie die Bestallung der Tiere, daneben gab es noch einige enge Schlafplätze. Für eine Familie mit vielen Kindern recht eng. Heute werden die Räumlichkeiten gepflegt und als kleines Museum für Besucher und Wallfahrer freigegeben. Am 8. September, dem Geburtstag der Seligen Anna Katharina, findet hier eine Heilige Messe statt. Für die Besichtigung der Innenräume sollte man sich vorab anmelden. Familie Steens, Tel.: 02541-8468880 oder 0176 43000836.    

 

Die Jahre in Coesfeld

 

Durch die Französische Revolution änderte sich auch in Deutschland das fromme kirchliche Leben, auch hier auf dem Lande. Doch die Welt der kleinen Anna Katharina sah anders aus, sie war weiter geprägt von religiösen Gesprächen mit ihrem Vater und ihrer Mutter, sie besuchten regelmäßig die Kirchen in Coesfeld, so auch das Coesfelder Kreuz und gingen oft den Großen Kreuzweg. Auch alleine begab sie sich auf den mehrstündigen Kreuzweg und schaute sich die biblischen Szenen an und betete. Schon in ihren frühen Jahren entwickelte sie eine gewisse Bibelfestigkeit und kannte sich im Katechismus aus, was auffallend für ihr Alter war. Gleichgesinnten Kindern erzählte sie schon in jungen Jahren ihre Ansichten über Gott, Jesus und Maria. Anfangs dachte sie noch, es sei normal, alle würden so denken wie sie und sie verstehen, doch schnell merkte sie, dass sie belächelt wurde und als außergewöhnliches Kind angesehen wird. Sie zog sich etwas zurück und behielt die lebhaften Bilder, Träume und Visionen (Gesichte), zunächst für sich.

 

                                           Die Bauernschaft Flamschen

 

Ihre Coesfelder Zeit war geprägt vom Wunsch ins Kloster zu gehen. Doch ein junges Mädchen aus armen Verhältnissen wie sie, die nichts außer sich selbst einbringen konnte, hatte es damals schwer, einen Platz in einem Kloster in der nahen Umgebung zu bekommen. Mehrere Versuche scheiterten, doch sie ließ sich nicht abbringen, auch nicht von ihren Eltern, die sie ja auf dem Hof brauchten. Doch eines Tages, sie war gerade 16 Jahre alt, ereignete sich Folgendes, als sie wieder mit den Eltern und ihren Brüdern bei der Feldarbeit war, hörte sie über die Felder die Glocken der Klosterkirche in Coesfeld läuten. Es waren die Glocken des Nonnenklosters Annenthal, sie war sichtlich berührt und der Ohnmacht nah, der Wind verzerrte das Geläut, so dass sie meinte, vertraute Stimmen zu hören, die da riefen, dass sie ins Kloster gehen soll, es sei ihre göttliche Berufung.

 

Doch es sollten noch viele Jahre vergehen, die mit Geduld und Demut einhergingen, bis ihr der Weg einer Nonne von Gott gegeben wurde. In dieser Zeit arbeitet sie mal als Magd und mal als Näherin, auch beim Organisten Söntgen wollte sie das Orgelspiel erlernen. Sie ließ keinen Versuch aus um einen Klosterplatz zu bekommen. Es waren Prüfungen, die ihren uneingeschränkten Glauben zu Jesus Christus noch weiter verstärkten. Mit ihrem 28. Lebensjahr war es soweit, zusammen mit ihrer Freundin Clara Söntgen wurden beide im Jahr 1802 als Novizinnen in dem Augustinerinnenkloster Agnetenberg zu Dülmen aufgenommen.

 

Die Jahre in Dülmen

 

Hier in Dülmen begannen ihre schicksalhaften Jahre, die mit ihren Krankheiten und Visionen einhergingen. Am 13. November 1803 legte sie ihr feierliches Ordensgelübde (Profess) ab. Die 9 Jahre im Kloster Agnetenberg waren von vielen Prüfungen geprägt. Anfänglich noch von den Mitschwestern verschmäht, begann hier ihr Leidensweg. Doch sie war glücklich dem Geheimnis der Liebe Gottes, in ihrer kleinen Zelle des Klosters, so nahe zu sein. Mehrmals erkrankte sie so schwer, so dass sie dem Tode nahe stand.

 

        Lüdinghauser Tor                   Kreuzgruppe                       Nonnenturm

 

Das Klosterleben war geprägt durch schwere Arbeit. Immer wieder raffte sie sich auf um ihre Aufgaben und Pflichten zu erfüllen. Selbst nach einem folgeschweren Unfall, wo  ihr ein mit nasser Wäsche gefüllter Korb auf den Unterleib gestürzt war, woran sie noch lange litt. Ihr Vertrauen und ihre Liebe zu Gott waren es, die sie im Geiste aufblühen ließ und ihr Bild von Gott, der den Menschen nahe stand und durch seine uneingeschränkte Liebe zu ihnen ihr Kraft gab.

 

                 Heilig-Kreuz-Kirche                                          Chorraum

 

Im Jahre 1811 wurde das Kloster Agnetenberg wie viele andere infolge der Säkularisation aufgehoben. Alle mussten das Kloster verlassen, auch die durch Krankheit gezeichnete Anna Katharina. Der französische Klosterpriester Abbé Lambert, der aus Frankreich vor die Revolution geflüchtet war und in Dülmen wohnte, bot ihr eine Arbeit als Haushälterin an. Doch schon bald konnte sie ihren Dienst nicht mehr verrichten, so dass ihre Schwester Gertrud für sie einsprang.

 

                         Krypta mit dem Grab Anna Katharina Emmericks

 

1812, die Zeit der Stigmatisation

 

Als sie nun durch ihre schwere Krankheit ans Bett gefesselt war, wurde sie von ihrer Schwester Gertrud im Haushalt des Abbé Lambert gepflegt. Auch ihre biblischen Visionen nahmen wieder zu und es begann die Zeit der wundersamen Zeichen einer Stigmatisation, die auftretenden Wundmale Christi. Anfangs noch im Verborgenen, dann wurde es immer öffentlicher. Sie wurde von Zweiflern und Bewunderern aufgesucht, die ihre Wundmale sehen wollten. 12 Jahre lang stand sie unter ständiger Beobachtung durch Kirche und Staat, man hielt sie zunächst für eine Betrügerin und führte Protokoll und Tagebücher.

 

         A.K. Emmerick                 Wundmale Christi                Clemens Brentano

 

Als ich mich das erste Mal mit der Seligen Anna Katharina beschäftigte, muss ich gestehen, dass mich das, was ich über ihre Untersuchungen gelesen habe, wirklich schockierte und zunächst entsetzte. Wie konnten die Kirche und der Staat in Namen der Wissenschaft einer gläubigen Christin so auf den Zahn fühlen? Man hatte ihr eine Vielzahl von heiligen Reliquien unter die Nase gehalten und sie mit geweihtem Wasser bespritzt, nur um zu sehen und um festzustellen, ob sie wirklich gläubig ist und ihre Visionen und sichtbaren Wundmale auch echt seien.

 

         St.-Viktor-Kirche, Dülmen  - Grabstein m. Coesfelder Kreuz - Chorraum

 

Diese wie ich finde peinlichen Untersuchungen, denen sich ein gläubiger Mensch und eine Christin vor 190 Jahren unterzogen hatte, sind in meinen Augen gewissermaßen erschreckend. Auch Brentano, ein deutscher Schriftsteller, hatte 5 Jahre an ihrem Krankenbett verweilt, um ihr bis zu ihrem Tod, ihren festen Glauben zu entlocken. Viele, die zunächst gezweifelt hatten, sind im Laufe ihrer Untersuchungen, wie der Arzt Dr. Wesener, der sie 11 Jahre behandelte und beobachtete, oder der Dichter Clemens Brentano, den sie gerne ihren Pilger nannte, durch die Begegnung mit Anna Katharina geläutert worden und fanden zu ihrem Glauben zurück. Auch viele gläubige Bürger besuchten sie am Krankenbett, ihr Glaube war so stark, dass sie all denjenigen Trost und Zuversicht spendete.

 

       Kirchenfenster                    Altarraum                     Turm u. Portal, St. Viktor

 

Ich bewundere ihren Glauben, dass sie das alles mit Gotteskraft erduldet hatte. Nur ein Engel ist in der Lage dieses Leiden auszuhalten. Bis hin zu ihrem Tod war sie glücklich im Glauben, so hatte auch sie, wie Jesus, der sich für die Menschheit geopfert hatte, am himmlischen Kreuz des Todes gelitten. Der Glaube kann wie eine Säule des Lebens sein, eine göttliche Einheit, die Geist und Seele verbindet. So gab sie dem Glauben einen heiligen Mantel.

 

Nach langem Leiden starb sie am 9. Februar 1824, mit den Worten: So komm doch, o Herr Jesus! - Ihr Geist und Seele wurden von Gott aufgesucht, um all das göttliche Licht in ihr, wie Jesus am Kreuze, zu ertragen. Papst Johannes Paul II. sprach sie im Jahre 2004 selig. Die Anna-Katharina-Emmerick-Gedenkstätte befindet sich in der Heilig-Kreuz-Kirche. Ihre Hingabe und Liebe zu Jesus gibt einem suchenden Christen Kraft und Zuversicht, auf dem richtigen Weg zu sein.  - Wie ein Kreuz am Weg!

 

Buen Camino!

 

Herne, April 2014

 

 

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