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Mein Jakobsweg

Von Herne bis nach

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Von Herne machte ich mich auf und ging am 21. März 2007 los, mein Ziel ist Santiago de Compostela.

 

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Nach über 3 Monaten zu Fuß quer durch Frankreich habe ich die letzte große französische Pilgerstation, Saint-Jean-Pied-de-Port, erreicht.

 

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Seitdem ich in Spanien auf dem Camino Francés bin, begegne ich immer mehr Pilgern und Pilgerinnen.

 

Via de la Plata (2)

Von Mérida bis nach Salamanca

 

Von Bernd Koldewey (Text/Fotos)

 

Die Landschaft der Extremadura im Südwesten Spaniens ist für Jakobspilger ein besonderer Höhepunkt, dazu zählt natürlich die mediterrane Hauptstadt Mérida. Das südwestliche Spanien verzaubert seine Besucher mit spanischem Flair und monumentalen Bauwerken aus römischer, westgotischer und maurischer Zeit.

 

Wir genossen die Zeit unseres kurzen Aufenthalts in Mérida und machten uns auf eine Entdeckungsreise durch die Altstadt. Am zentralen Platz, der Plaza de España, beobachten wir das reizvolle Treiben einer geschichtsträchtigen Stadt. Ausgelassen spazierten wir über die mit Brunnen und Palmen verzierte Plaza. Umgeben von Arkadenhäusern und einem schönen Rathaus aus dem 19. Jahrhundert laden viele Cafés zum Verweilen ein.   

 

         

                 Plaza de España, Mérida                        Kathedrale Santa María la Mayor

 

Die Stadt Mérida, die zur Römerzeit noch Emerita Augusta hieß, wurde von Kaiser Augustus im Jahre 25 v. Chr. als Kolonie gegründet. Anfänglich für verdiente Veteranen der römischen Legionäre, die hier im alten Hispanien, besonders in der römischen Provinz Lusitanien, für das Römische Reich kämpften. Es entwickelte sich eine vorbildliche römische Stadt, mit allen dazugehörigen Annehmlichkeiten. Im Amphitheater von Mérida fanden Gladiatorenkämpfe statt und im „Circus Maximus“ die bekannten römischen Wagenrennen. Weitere monumentale Bauwerke finden sich in Mérida, darunter das „Teatro Romano“; der römische Feldherr Agrippa ließ es im Jahre 16. v. Chr. erbauen. Auch der Tempel der Diana, Teil des kaiserlichen Forums, zeugt von den großen römischen Hinterlassenschaften.

 

         

        Römischer Aquädukt de Los Milagros             Römerbrücke über den Rio Guadiana

 

Natürlich muss man auch die Puente Romano, die 60-bögige Römerbrücke über den Fluss Guadiana erwähnen sowie die zwei Aquädukte, das „Acueducto de los Milagros“ (Aquädukt der Wunder) mit seinen 37 Pfeilern und das „Acueducto de Rabo de Buey-San Lázaro“. Über diese gigantischen Bauwerke wurde das kostbare Wasser aus dem nur wenigen Kilometer entfernten römischen Stausee, der heutigen Proserpina-Talsperre, in die Stadt hinein geleitet.

 

            

             Römisches Theater in Mérida                           Dianatempel“ mit Forum

 

Die Hauptstadt der Extremadura (Provinz Badajoz) lag an einer strategischen Kreuzung verschiedener Römerstraßen. Die bekannteste ist die „Via de la Plata“ (Silberstraße), von den Pilgern gerne als „Silberweg“ bezeichnet. Sie wurde von den Römern als gepflasterte Straße angelegt. Die maurische Bezeichnung „Bal'latta“ bedeutet übersetzt „breiter gepflasterter Weg“. Die Römerstraße verband die Städte Sevilla und Mérida miteinander und führt weiter nach Astorga (Provinz León) zum französischen Jakobsweg „Camino Francés“. Eine weitere Römerstraße führt von Toledo nach Mérida und weiter nach Lissabon (Portugal). Auch der mozarabische Jakobsweg der „Camino Sanabrés“ (Camíno Mozarabe) macht heute wieder auf sich aufmerksam, er beginnt in Granada und führt auch über Mérida, weiter nach Salamanca und Zamora. Nördlich von Zamora, ab Granja de Moreruela, führt er in nordwestlicher Richtung nach Tábara und weiter über Ourense nach Santiago de Compostela.

 

         

                Römisches Forum, Mérida                         Mauern der Alcazaba in Merida

 

„Calzada romana“, so nennt man die alten Römerstraßen auf Spanisch, hier findet man heute noch viele römische Meilensteine vor. Einige Orte tragen den Beinamen „Calzada“, es ist ein Hinweis darauf, dass sie alle an einer alten Römerstraße (Jakobsweg) liegen. Hier im südwestlichen Spanien sind die Einflüsse romanischer, westgotischer und maurischer Baukunst besonders groß und allgegenwärtig. Jahrhunderte lang war das Land unter den verschiedenen Herrschaften geprägt und aufgebaut worden. Kirchenbauwerke, Brücken, Burgen und Schlösser sind ihre Hinterlassenschaften.   

 

Gerne wären wir noch ein paar Tage geblieben, denn mit Mérida hatten wir eine besonders reizvolle Stadt kennen gelernt. Eine außergewöhnliche, freundliche Stadt, die einen verzaubern kann. Doch als Pilger sehnt man sich auch wieder nach der Stille der Natur und einsamen Wegen. Also setzten wir unsere Pilgerreise fort. Noch einmal ging es am Aquädukt der Wunder („Acueducto de los Milagros“) vorbei und wir erreichten den von den Römern angelegten Stausee.   

 

         

             Proserpina-Stausee, Mérida                               Embalse de Proserpina

 

Die Landschaft hinter Mérida war wunderschön, verbreitet fanden wir Weinanbau und Olivenhaine vor. Diese edlen Früchte reifen in der Sonne und trocknen von selbst, ihr Geschmack soll süßer sein als der einer Rosine. Fantastisch! Der Jakobsweg führt am Ufer des Sees entlang. Am blauen Himmel über dem See kreisten graziös die flugbegabten Weißstörche. Sie sind in der Extremadura weit verbreitet und stehen unter Artenschutz. Hier im südwestlichen Spanien finden sie ideale Lebensräume und Rückzugsgebiete vor.

 

         

Überall in der Extremadura nisten Störche, ein wahres Storchenparadies.

 

Weiter geht es durch die hügeligen Höhenzüge der Extremadura, eine traumhafte alte Natur- und Kulturlandschaft. Uraltes Granitgestein beherrscht die Landschaft, immer wieder freie Blicke über die atemberaubende Bergwelt. Abwechslungsreich die einzigartige Vegetation, wir durchqueren riesige Weiden mit bunten Wiesenblumen und lichte Kork- und Steineichenbeständen, sowie Olivenhaine. Es sind natürliche Weideflächen für Rinder, Schafe, Ziegen und die iberischen Schweine, die in den Dehesas ihre Weiden haben. Über die Cañadas (Triftwege oder Viehwege) führt die Via de la Plata (Jakobsweg) schon seit dem Mittelalter. Die Transhumanz, der grüne Lebensraum der Wanderweidewirtschaft, ist in Spanien weit verbreitet. Das Vieh wandert auf alten Viehwegen von den Sommerweiden (Bergregion) zu den Winterweiden im Süden des Landes, Schafe und Rinder können dann einige 100 km zurücklegen.

 

            

                        Korkeichenwald                              Triftweg oder Viehweg (Cañada)

 

In dieser stillen Abgeschiedenheit, fernab von Menschen oder Dörfern, werden alle Sinne freigelegt, man riecht förmlich die Erde, jeden Grashalm und jede Blume, und man hört das Zwitschern vieler Vögel in den Bäumen. Dazu die Wolkenformationen, die mir besonders gut gefallen, zum Greifen nah und dennoch weit entfernt, schweben sie in der Höhe über unsere Köpfe hinweg. Man spürt den Wind, der über das Gesicht streichelt. Man fühlt sich in dieser elementaren Welt dazugehörig und bildet mit ihr eine Einheit.          

 

Und so geht es uns Kilometer für Kilometer, dabei ist es nie eintönig. Man hat nie das Gefühl eine gleiche Landschaft vorzufinden. Die Natur ist vielfältig und abwechslungsreich, täglich ändert sie sich etwas, man muss es erlebt haben.

 

         

                         Rio Tajo                                                Weiten der Meseta

            

Mal sind es die grünen Kork- und Steineichenwälder, die uns begeistern, wenig später eine Furt oder ein plätschernder Bach, der überquert werden muss und an dessen Ufern Frösche quaken. Oder auch die endlosen Weiten der Meseta, die uns fasziniert, die Wolken, die über sie hinweg ziehen. Auch das Panorama der Bergwelt, Flüsse und Täler, die man auf der Via de la Plata immer wieder antrifft. Abwechslungsreich sind auch die kleinen Ortschaften und Städte, die man als Pilger durchquert und besucht. Diese Beispiele ließen sich ohne Ende fortsetzen.

 

         

              Provinzhauptstadt Cáceres                            Arco de la Estrella, Cáceres

 

Wir erreichen die Provinz Cáceres und ihre gleichnamige Hauptstadt. Die Stadt Cáceres wurde von den Römern als Norba Caesarina 54 v. Chr. gegründet. Auch hier haben Römer, Westgoten und Mauren ihre Spuren hinterlassen. Mit ihrer historischen, gut erhaltenen Altstadt und ihrer arabischen Almohaden-Stadtmauer aus dem 12. Jahrhundert zählt sie zum Weltkulturerbe der UNESCO. Um die vielen Prachtbauten und die vielen Paläste zu bewundern, sollte man sich etwas Zeit nehmen. Die Altstadt erreicht man von der Plaza Mayor aus, dort geht es durch den Arco de la Estrella (Sternenbogen), es geht hinauf ins historische Zentrum (Barrio monumental). Cáceres hat viele Sehenswürdigkeiten, einige davon sind besonders sehenswert, das Bischöfliche Palais, die Kathedrale Santa Maria, das Haus der Golfines de Abajo und die Iglesia Santiago mit einer Jakobusdarstellung. Auch die vielen verwinkelten Gassen mit ihren Geschäfte und Cafés, laden zum Bummeln und Verweilen ein.

 

         

            Wunderbare Prachtbauten und Paläste findet man in der Altstadt von Cáceres.

 

Doch für uns geht es weiter, zu viele Menschen und Touristen, mag wohl daran liegen, dass wir mit dem Zelt unterwegs sind und große Menschenansammlungen nicht vertragen. Wir erreichten Casar de Cáceres, eine kleine Gemeinde, die uns mehr zusagte. Wir nennen sie das „Dorf der Störche“, so viele Weißstörche, die wir hier antrafen, hatten wir bisher noch nicht gesehen. Am Ortsrand ein kleiner See, in dem sich reichlich Fische tummelten. Für Störche und Angler ein kleines Paradies. In der städtischen Herberge fanden wir ein Quartier und blieben ein paar Tage. Hier fanden wir die nötige Ruhe, gleichzeitig war es eine gute Gelegenheit unsere Kleidung auf Vordermann zu bringen, wir selber hatten es auch nötig. Die Strapazen der letzten Tage konnte man uns ansehen und wir waren froh wieder Kräfte zu sammeln.

 

Nach den Tagen der Erholung ging es weiter, am Ortsausgang besuchten wir noch die schöne Santiagokapelle. Wir hatten Glück, sie war geöffnet und im Inneren fanden wir auch gleich zwei Jakobusdarstellungen. Die nächste Etappe führt uns zum Tajo Stausee und weiter nach Cañaveral, die Stadt liegt 34 km von Casar de Cáceres entfernt. Ganz wichtig für Pilger, spätestens hier an ausreichend Wasservorrat und Proviant zu denken. Wir sind gut ausgeruht und ein paar Kilo mehr im Gepäck, kein Problem für uns.

 

         

                  Der Alcantara Stausee                                Oberhalb des Stausees

 

Wir erreichten im Laufe des Tages den Alcantara Stausee (Embalse de Alcantara), ein riesiges Wasserreservoir der Extremadura, das vom Rio Tajo gespeist wird. Einige Greifvögel wie Gänsegeier und Adler kreisten über dem gigantischen See, der auch durch seine Römerbrücke bekannt wurde. Der Tajo ist der längste Fluss der iberischen Halbinsel, er fließt quer durch Spanien und mündet bei Lissabon in den Atlantik. Wir übernachteten etwas oberhalb des Stausees und hatten eine grandiose Aussicht über den See und die Hochebene. Am nächsten Morgen geht es über die Nationalstraße (N-630) weiter über eine moderne Brücke, die über den Tajo führt. Riesige Weidelandschaften mussten durchquert werden, Rinder und so manche Stiere warteten schon auf uns. Erst als wir eins der unzähligen Gatter passierten und die kräftigen Rinder hinter uns waren, war uns wieder wohler.

 

        

                    Richtung Cañaveral                           Christophorus-Kapelle, Cañaveral 

 

Über die kleine Römerbrücke „Puente San Benito“ erreichten wir Cañaveral. Etwas außerhalb der Ortschaft fanden wir neben der kleinen Christophorus-Kapelle (Ermita de San Christobal), einen idealen Platz zum Zelten. Auch die nächsten Tage führte uns der Jakobsweg immer wieder über die Höhen und Weidelandschaften, historische Orte wie Grimaldo, Galisteo und Carcaboso mussten durchquert werden. Über Felder und Weiden geht es durch das breite Tal des Rio Jerte. Hier stoßen wir auch öfters auf die alte Römerstraße (Calzada Romana), und in Galisteo auf eine alten Stadtmauer aus der Herrschaft der Araber. Die Ortschaft verlässt man über die Puente Medieval aus dem 16. Jahrhundert. Über die Cañadas Reales, wie man die Triftwege oder Viehwanderwege auch bezeichnet, geht es weiter Richtung Oliva de Plasencia.

 

         

                     Kurz vor Galisteo                                     Römerbrücke, Galisteo

 

Traumhafte Feldwege führen uns durch die reizvolle Naturlandschaft des Ambroz-Tals, das in den Ausläufern der Sierra de Gredos liegt. Wir besuchten die römischen Ruinen von Cáparra auf, ein weiterer Höhepunkt auf dem Jakobsweg.

 

         

        Zelten am römischen Triumphbogen                Triumphbogen (El Arco), Cáparra

 

Eine archäologische Sensation, der romanische Triumphbogen (El Arco), ein Tetrapylon, das in seiner erhaltenen Form einzigartig in Spanien ist. Cáparra liegt an einer alten Kreuzung der Via de la Plata, eine Pilgerstätte der Antike. Mit der freigelegten Römerstraße, der Calzada Romana, bekommt der Besucher einen historischen Einblick in römische Geschichte und Baukunst. Wir nahmen die Gelegenheit wahr und übernachteten mit unserem Zelt in unmittelbarer Nähe des römischen Bogens. Es war schon spät am Abend, kein einziger Besucher weit und breit. Eine mystische Stille umlagerte die Ruinen der Römersiedlung. Fantastisch, auch der Mond zeigte sich in seiner vollen Pracht, wir hatten Vollmond. 

 

            

                   Römische Ruinen und alte Römerstraße (Calzada Romana), Cáparra

 

Nach der herrlichen Nacht ging es am nächsten Tag weiter, Richtung Kastilisches Scheidegebirge, nach Aldeanueva del Camino und weiter nach Baños de Montemayor, die letzte Stadt vor der Grenze Kastilien-Léon. Auch in der Ortschaft Aldeanueva del Camino gab es Spuren der Römer. Ab hier gab es eine Variante nach Hervás, einen 4 km langen Umweg, der wahrscheinlich die bessere Route gewesen wäre. Denn wir liefen auf den Seitenstreifen der N-630 nach Baños de Montemayor, für Pilger nicht ganz ungefährlich.

 

Bekannt ist das Städtchen für seine römischen Thermalquellen, auch heute noch ein bekannter Kurort. Etwas oberhalb der Ortschaft führt uns ein alter Pilgerweg (Cañadas Reales) steil bergauf zu einen Wegkreuz, hier bauten wir unser Zelt auf und übernachteten dort. Ein herrlicher Platz mit toller Aussicht auf die Stadt und den nahen Stausee sowie das romantische Tal des Rio Ambroz. Wir verlassen die wunderschöne Region der Extremadura und kommen nun in die Region Kastilien-Léon. Mit der Grenzüberschreitung nach Puerto de Béjar (Kastilien) erreichen wir nun die kastilische Hochebene, die Meseta.

 

           

              Übernachtung am Pilgerkreuz                            Baños de Montemayor

 

Auch hier auf 800-900m Höhe finden wir zum größten Teil eine von Land- und Viehwirtschaft geprägte Natur vor. Es geht über die saftigen Weiden, auch hier mussten wir unzählige Viehgatter öffnen und wieder schließen. Kleine urige Dörfer lagen am Weg, wie zum Beispiel Calzada de Béjar, Valverde de Valdelacasa und Fuenterroble de Salvatierra, sie luden uns zum Verweilen ein. In den kleinen mit Blumen geschmückten Dörfern fanden wir freundliche Anwohner, die uns Pilgern einen guten Weg wünschten. Sie saßen mit Stühlen vor ihrer Haustür, meistens waren es ältere Frauen und Männer, die so den späten Nachmittag verbrachten. In Calzada de Béjar wurden wir sogar zum Salatessen eingeladen.

 

            

        Nette Begrüßung in Calzada de Béjar             Richtung Fuenterroble de Salvatierra

 

Die Pilgerherberge von Don Blas in Fuenterroble de Salvatierra wollten wir uns auf keinen Fall entgehen lassen. Eine wirklich schöne Herberge, die freundliche ehrenamtliche Hospitalera aus Neuseeland zeigte uns die Räumlichkeiten. Und am Abend zauberte sie uns ein Pilgermenü à la carte, wir waren begeistert.

 

         

                Fantastische Hochebene                                 Römischer Meilenstein

 

Über die offenen Weideflächen mit wenig Baumbestand ging es über die Hochebene, endlos führte uns der Pilgerweg geradeaus durch die karge, aber dennoch faszinierende Meseta. Ab und zu ein Busch oder ein kleiner Eichenbaum, der uns etwas Schatten bot. Einige Holzkreuze und römische Meilensteine stehen am Wegesrand und wir erreichten den Pico de la Dueña (1169m), mit Jakobuskreuz. Wir erreichten schließlich die kleinen Ortschaften Navarredonda de Salvatiera und Pedrosillo de los Aires. Hier fanden wir eine Alberge (Notunterkunft) vor, die für zwei Pilger ideal war. Sie lag in der Nähe der einzigen Bar des Dorfes und wurde von den Pilgern wahrscheinlich übersehen, denn wir waren die einzigen, die die bescheidene Übernachtungsmöglichkeit nutzten.

 

             

        Pilgerkreuz oberhalb von Salamanca                         Blick auf Salamanca

 

Über San Pedro de Rozadas und Morille geht es weiter Richtung Salamanca, riesige Getreidefelder lösen das bisherige Landschaftsbild ab. Auf einem felsigen Hügel sehen wir in der Ferne Salamanca. Zu Ehren des hl. Jakobus wurde hier ein Pilgerkreuz (Cruz de Santiago) aufgestellt. Nur noch wenige Kilometer und wir erreichen die Provinzhauptstadt, die Hälfte unserer Pilgerreise ist geschafft.

 

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Fortsetzung: Von Salamanca bis nach Granja de Moreruela

 

Herne, 2. August 2010

 

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