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Mein Jakobsweg

Von Herne bis nach

Santiago de Compostela

 

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Von Herne machte ich mich auf und ging am 21. März 2007 los, mein Ziel ist Santiago de Compostela.

 

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Nach über 3 Monaten zu Fuß quer durch Frankreich habe ich die letzte große französische Pilgerstation, Saint-Jean-Pied-de-Port, erreicht.

 

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Seitdem ich in Spanien auf dem Camino Francés bin, begegne ich immer mehr Pilgern und Pilgerinnen.

 

Asturische Landschaften

Eine Pilgerreise auf dem Camino Primitivo (Teil 2)

Von Oviedo bis nach Salas

 

Von Bernd Koldewey (Text/Fotos)

 

Nach der frischen und reinen Luft in den Bergen von Covadonga war der Kontrast jetzt zur Großstadt Oviedo doch recht heftig. Von der spätgotische Kathedrale in Oviedo aus beginnt nun der ursprüngliche Jakobsweg, der Camino Primitivo. So heißt ein altes volkstümliches Sprichwort, wer nach Santiago pilgert und nicht zuerst zur Kathedrale San Salvator von Oviedo, der besucht den Diener und vergisst den Herrn.

 

Genau dieses Sprichwort wollten wir uns dieses Jahr zu Herzen nehmen, denn schon öfters hatten wir Santiago de Compostela erreicht, ohne zuerst die spätgotische Kathedrale San Salvador in Oviedo (15./16. Jh.) zu besuchen, doch jetzt konnten wir das Versäumte nachholen. Oviedos Geschichte und die der Kathedrale ist eng mit der Herrschaft Alfons II., der Keusche (791–842), verbunden, er machte Oviedo im frühen 9. Jahrhundert zur Hauptstadt und zum Bischofssitz des Königsreichs Asturien.

 

In dieser Zeit wurde in Santiago das Grab des Apostels Jakobus entdeckt. Alfons II. machte sich auf den beschwerlichen Weg nach Santiago und ließ dort zu Ehren des Apostels eine Kirche über seinem Grab errichten. Somit schuf er als erster Jakobspilger den Camino Primitivo, den ursprünglichen Weg. Die erste Route der Wallfahrten über den Wallfahrtsort Oviedo und die Nordseite des Kantabrischen Küstengebirges nach Santiago de Compostela hielt viele Jahre an, die Stadt boomte mit all ihren Pilgern.

        San Salvador, Oviedo

 

Bis schließlich im 10. Jahrhundert die Hauptstadt ins südliche Léon verlegt wurde und damit der Camino Francés geschaffen wurde. Heute pilgert man dort in Scharen und man kann sich kaum selbst finden. 

 

Als „Bochumer Junge“ freue ich mich besonders, dass ich endlich auch die Bochumer Partnerstadt Oviedo (seit 1980) besuchen konnte. Bochum, die Perle des Ruhrgebiets, weltbekannt durch Herbert Grönemeyers Kultlied „Bochum“, ist genau wie Oviedo eine lebhafte und freundliche Stadt. Nicht nur die ähnliche Bergbaugeschichte, auch die Bewohner, die hier „Ovetenser“ genannt werden, begegnen einem offen und herzlich, dies ist prägend für die Hauptstadt Asturiens.      

 

Der ursprüngliche Jakobsweg

 

Oviedo - El Escamplero

Bezirke Oviedo und Las Regueras

 

Nach der Besichtigung der Kathedrale San Salvador, in deren Heiligen Kammer (Cámara Santa) sich der Kirchenschatz und die Reliquien des Königsreichs Asturien, die heilige Truhe mit Schweißtuch (Sudarium Domini), das Engelskreuz und das Siegeskreuz des Pelayo befinden, machten wir uns auf, um den Camino Primitivo zu erkunden. Gemächlich schlenderten wir durch die Altstadt und weiter in nordwestlicher Richtung aus der Stadt hinaus.

 

      

        Kathedrale San Salvador, Oviedo                  Chor- und Altarraum der Kathedrale

 

Nach etwa einer Stunde hatten wir über die Vororte die Höhe von San Lázaro de Paniceres (240m) erreicht. Wahrscheinlich typisch für die Jahreszeit regnete es in Strömen, ein Atlantisches Tief trieb die dunklen Regenwolken über unsere Köpfe und ließ Regen niederprasseln. Doch Gott sei Dank erreichten wir gerade noch rechtzeitig, ohne unsere Regensachen anzuziehen, eine Bar. Hier fanden wir Unterschlupf und konnten uns mit einem Kaffee mit Schuss stärken. 

 

        

                Stadtkern von Oviedo                                       Basilika in Oviedo

 

Wolkenverhangen zeigte sich die leicht hügelige Landschaft nicht gerade von ihrer besten Seite, doch da mussten wir durch, also zogen wir gestärkt weiter. Unbeständig ging es den ganzen Nachmittag so weiter, wir erreichten kurz vor der Ortschaft Lampajúa die Kapelle Capilla del Carmen en Llampaxuga. Hier beschlossen wir spontan zu übernachten. Der kleine Vorbau der Kapelle war ideal, um die Nacht trockenen Fußes zu überstehen. Die Heilige Carmen, Schutzpatronin der spanischen Seeleute, wird uns schon beschützen, so war es auch. Die Nacht hatten wir im Schlafsack und im Schein einer Kerze, die vor dem Eingang der Kapelle, stand verbracht. Die ganze Nacht hindurch hatte es geregnet, doch am nächsten Morgen klarte es ein wenig auf und man konnte zumindest die Berge wieder erkennen. Die Spatzen und Meisen, die sich unterm Dach der Kapelle eingenistet hatten, trällerten gut gestimmt ihren morgendlichen Gesang. Wir brauten uns indessen unseren heiß geliebten Kaffee und vergnügten uns am  Konzert, das uns dargeboten wurde.  

 

        

                     Blick auf Oviedo                                            Dorf Lampajúa

 

Noch ein letzter Blick in die Kapelle und wir bedankten uns bei der Heiligen Carmen für die doch recht außergewöhnliche Unterkunft. Es war noch recht früh am Morgen, ein wenig ließ der Regen nach und wir zogen weiter. Die ländliche Gegend war geprägt von saftig grünen Weidenlandschaften, hin und wieder hörten wir das Geläut von Kuhglocken, so klingt es auch im Allgäu. Es ging leicht abwärts durch ein Tal und wir erreichten Loriana und weitere kleine Dörfer, wie Gallegos mit seiner mittelalterlichen Brücke über den Rio Nora. Nach einer Weile erreichten wir im heftigen Landregen die Ortschaft Escamplero (242m). Hier konnten wir uns wieder mit Proviant versorgen, eine kurze Rast zum Trocknen und Aufwärmen in der Herberge (Albergue) von Escamplero und weiter ging’s.

 

      

       Capilla del Carmen en Llampaxuga                   Übernachtung im Kapellenvorbau 

 

El Escamplero - San Juan de Villapañada

Bezirke Las Regueras  und Grado

 

Das asturische Wetter war uns nicht gesonnen, Regen, Regen und dichte Wolken, für Landschaftsaufnahmen mit der Kamera keine gute Zeit. Dennoch ging es weiter, mal rutschig, schlammig und steinig, so stiefelten wir über die Pfade des Camio Primitivo. Wir erreichten die Kapelle Santa Fátima in Valsera und es folgten weitere kleine Ortschaften. Durch die langandauernden Regenfälle der letzten Tage wurden die Bäche zu kleinen Flüssen und die hügelige Landschaft stand im saftigen Grün. Für Schnecken und Regenwürmer und andere Getiere, paradiesische Verhältnisse, doch für uns Pilger ein mentaler Kraftakt. 

 

        

                        Escamplero                                       Kapelle Santa Fátima, Valsera

 

Wir erreichten den großen Fluss Rio Nalón, der auf seinen 153 km Länge einen großen Teil durch Asturien fließt. Jetzt in der Regenzeit verfärbt sich sein Gewässer bräunlich und ist zum Teil über die Ufer getreten. Eine Weile geht es am Fluss entlang Richtung Grado und wir erreichten die Ortschaft Paladín. Nach 2 Stunden taucht auch das Dorf Peñaflor auf, wir haben die Flussseite gewechselt und 2 Kilometer weiter lag uns Grado (Grau) zu Füßen. Endlich wieder eine Bar, ein Glas Cerveza (Bier) haben wir uns jetzt verdient. Hier in der Altstadt von Grado mit seinem schönen Rathaus und der Kirche San Pedro legten wir eine kleine Rast ein.

 

      

                         Rio Nalón                                                    Dorf Paladín

 

Eine Herberge gibt es in Grado nicht, dafür aber preiswerte Unterkünfte in Pensionen. Für uns kein Problem, denn wie immer hatten wir unser Zelt dabei. Um 18 Uhr ging es gut ausgeruht weiter, diesmal mit Verpflegung und einer Flasche Wein für den Abend. Für die nächsten 13 km gibt es keine Einkaufsmöglichkeiten mehr. In der Kirche San Pedro wurde uns von Kindern noch ein Pilgerlied vorgetragen, auch ein Gemälde mit dem Bildnis des Heiligen Jakobus fanden wir dort. Die Stadt verließen wir in westlicher Richtung über Acebéu, parallel zur Autobahn A-63, an der Weggabelung, wo es zur Herberge von San Juan de Villapañada geht, fanden wir eine geeignete Stelle zum Übernachten.

 

      

                      Richtung Grado                                         Rathaus von Grado

 

Etwas abseits einer kleinen Landstraße auf einem Trampelpfad, wo die Milchkühe zur Weide gelangen, bauten wir unser Zelt auf. Geschafft vom Regen und der Nässe, den ganzen Tag über, holten wir nun unseren kleinen Gaskocher heraus und zauberten uns eine kräftige Suppe. Dazu reichten wir uns einen Becher Wein und waren sichtlich froh, endlich die Füße auszustrecken. Das Geläut der Kuhglocken störte uns zunächst nicht, wir genossen weiterhin die Aussicht ins Tal. Doch in der Nacht hatten wir plötzlich das Gefühl, als kämen die Kühe näher und wollten ihren Trampelpfad nutzen, auf dem unser Zelt stand. Doch Gott sei Dank irrten wir uns, es war nur eine Kuh beim Grasen, mit jedem Bissen ins frische Gras wurde das Geläut für unsere Ohren unerträglicher. Auch das ist Freiheit und gehört zum Pilgerleben dazu.

 

      

      Asturischer Getreidespeicher (Hórreo)                 Asturische Landschaft im Regen

 

Die Nacht hatten wir nun unbeschadet überstanden, auch die nervige Kuh war verschwunden. Schnell hatten wir das Zelt verstaut und kochten uns bevor es weiter ging erst noch einen Kaffee. Die ersten Pilger, die in der Herberge von San Juan de Villapañada übernachtet hatten, waren auch wieder unterwegs. Nach der morgendlichen Stärkung waren auch wir so weit und zogen weiter.

 

San Juan de Villapañada – Doriga

Bezirke Grado und Salas

 

Unsere nächste Station auf dem regulären Weg, wie es im Pilgerführer heißt, ging über Doriga. Der Weg verlief über einige steile Pisten bergauf. An einer Wegkreuzung steht ein verlassenes Haus mit steinernem Brunnen, hier kann man sich wunderbar erfrischen. Wir erreichten den Bergpass bei El Fresno. Ein paar Meter abseits des Weges liegt die schöne Kirche Santuariu de la Nuestra Señora del Freisnu (17. Jh.), durch den Bau der Autobahn etwas ins Abseits geraten, doch der Besuch hinauf auf einen kleinen Hügel lohnt sich. Grandiose Aussicht über die Landschaft Asturiens. Der Weg führt über den Pass hinunter, zunächst steil abwärts auf einer Schotterpiste, dann auf kleinen Pfaden zum Dorf Samarciellu (San Marcelo) ins Tal. 

 

        

  Santuariu de la Nuestra Señora del Freisnu               Dorf Samarciellu (San Marcelo)

 

Ein schönes kleines Dorf mit blumenbeschmückten Häusern und den typischen asturischen Getreidespeichern (Hórreos). Hier begegnet man noch Menschen, die mit einfachen Hilfsmitteln ihr fruchtbares Land bestellen. Durch ein schmales und dichtbewachsenes Bachtal führt der Weg weiter zum Dorf  Doriga. In der Nähe der Kirche Santa Eulalia de las Dorigas und dem Palast mit Wehrturm von Doriga (14. Jh.), heute Wohnhaus,  befindet sich direkt am Jakobsweg die schöne Herberge mit Restaurant „Cá Pacita Chigre“. Wir beschlossen hier zu bleiben, um uns von den Regentagen zu erholen.

 

      

                       Dorf Doriga                                     Palast mit Wehrturm von Doriga

 

Herrlich, in einem kleinen Gartenhaus hinterm Haus stand unsere Unterkunft. Das Häuschen bot fünf Pilgern ein Bett, wir hatten Glück und konnten es alleine nutzen. Auch das Hauptgebäude verfügt über einige Betten. Der freundliche Eigentümer und Herbergsvater Antonio wies uns ein. Beim „Vino cosechero“, einem Landwein, den auch die Einheimischen zum Essen verköstigen, genießen wir den schönen Ort. Auch der nächste Tag, noch immer regnete es, blieben wir in Doriga. Antonio, den wir mittlerweile ins Herz geschlossen hatten, lud uns ein mit nach Gijón zu fahren, er musste einige Besorgungen machen. Da konnten wir natürlich nicht widerstehen, ein Ausflug an die asturische Küste kam uns gerade recht. Unsere müden Beine konnten eine Pause vertragen. In einem Mercedes-Transporter fuhren wir los, Antonio zeigte uns, was in der Kiste drinsteckte. Für Jakobspilger wie wir, die ganz gemächlich unterwegs waren, einen Tick zu schnell. Antonio lachte und gab noch mal richtig Gas. Dann erreichten wir, nach ein paar Besorgungen, die Hafenstadt Gijón.

 

      

                             Gijón                                       Kirche San Pedro Apóstol in Gijón

 

Ausflug Gijón   

 

In der Altstadt von Gijón suchten wir zunächst Antonios Lieblings-Bar auf, mit asturischen Tapas-Spezialitäten versorgt wurden wir von seinen Freunden herzlich empfangen. Im Anschluss der herzlichen Begrüßung ging es zur kleinen Stadtbesichtigung. Wir besuchten den Hafen und die Kirche San Pedro Apóstol in Gijón, in der sich auch eine schöne Jakobusfigur befindet. Der Nördliche Jakobsweg oder auch Küstenweg (Camino Norte) führt auch über Gijón. Für uns Pilger ist die Großstadt immer ein zweischneidiges Schwert, zum einen als historische Stätte am Jakobsweg interessant und zum anderen der starke touristische Einfluss, der einem schon etwas Sorge bereiten kann.   

 

      

                 Jachthafen in Gijón                                   Palast der Revillagigedo, Gijón

 

Dennoch genossen wir unseren kleinen Ausflug und besuchten einige Sehenswürdigkeiten. Wie zum Beispiel das alte Fischerviertel von Cimavilla, den Palast der Revillagigedo und die Kirche San Jose in der Neustadt. Am Abend ging es wieder zurück, der Großstadttrubel ist doch nicht das Richtige für uns, da gefällt uns das kleine Dorf Doriga noch am besten.

 

      

                   Tapas-Bar, Gijón                                    „Cá Pacita Chigre“ in Doriga 

 

Den letzten Abend verbrachten wir noch gemeinsam mit Antonio in seiner Bar, er servierte uns unseren Wein und wir waren zufrieden. Am nächsten Morgen ging es weiter. Die Pause tat uns sichtlich gut und unsere Sachen waren auch wieder trocken. Auch das Wetter schien mit uns zu sein, die dunklen Wolken lösten sich nach und nach auf und die Sonne zeigte sich. So wünschten wir uns das, das richtige Wetter, um unsere Reise fortzusetzen. Unsere nächste Station ist das Städtchen Salas.

 

      

                         Rio Narcea                                    Kloster San Salvador, Cornellana

 

Doriga – Salas

Bezirk Salas

 

Zunächst ging es aber nach Cornellana, ein schönes Städtchen am Fluss Rio Narcea. Hier konnten wir auch etwas Proviant einkaufen und einen kleinen Stopp einlegen. Mittlerweile wurde es auch, dank der Sonne, angenehm warm. Zurück am Fluss ging es an dessen Ufer entlang und wir erreichten kurze Zeit später die schöne Klosteranlage San Salvador, in der sich die Herberge von Cornellana befindet.

 

      

                      Cornellana                                           Klosteranlage San Salvador

 

Das Kloster wurde im 11. Jahrhundert gegründet und ging im 12. Jahrhundert an die Mönche von Cluny über. Der Jakobsweg führte uns vom Kloster aus auf die Anhöhe Alto Santa Eufemia und weiter bis nach Llamas und Quintana mit Jakobuskirche. Oft ging es auf morastigen Wegen und am Fluss Rio Nonaya entlang, bis wir über die Puente de Casazorrina und das Dorf Mallecín den Ortskern von Salas erreichten.

 

      

  Colegiata de Santa Maria la Mayor, Salas - Valdés-Salas-Palast u. Präromanische Museum

 

Im historischen Stadtzentrum befinden sich die Stiftskirche Colegiata de Santa Maria la Mayor, der Valdés-Salas-Palast und das Präromanische Museum mit Resten aus der nahe gelegenen San Martín Kirche. In Sala gibt es wieder einige Einkaufsmöglichkeiten und eine Herberge. Wir machten uns nach der Besichtigung und dem Einkauf von Proviant weiter auf den Weg. Nach einem Kilometer hatten wir einen Waldpfad erreicht, der an dem Ufer des Rio Nonaya entlang führt. Hier fanden wir eine geeignete Stelle, um mit dem Zelt zu übernachten. Die nächste Etappe führt uns über Bodenaya bis nach Tineo.

 

Fortsetzung: Eine Pilgerreise auf dem Camino Primitivo (Teil 3)

 

Von Rüdiger Schneider: Asturisches Abenteuer

 

Herne, Mai 2013

 

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