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Mein Jakobsweg

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Von Herne machte ich mich auf und ging am 21. März 2007 los, mein Ziel ist Santiago de Compostela.

 

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Nach über 3 Monaten zu Fuß quer durch Frankreich habe ich die letzte große französische Pilgerstation, Saint-Jean-Pied-de-Port, erreicht.

 

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Seitdem ich in Spanien auf dem Camino Francés bin, begegne ich immer mehr Pilgern und Pilgerinnen.

 

Via de la Plata (4)

Von Granja de Moreruela bis nach Puebla de Sanabria

 

Von Bernd Koldewey (Text/Fotos)

 

Auf dem Camino Sanabrés, der auch als mozarabischer Jakobsweg (Camíno Mozarabe) bezeichnet wird, setzen wir unsere Pilgerreise fort. Diese alte Pilgerroute beginnt in Granada und führt über Córdoba durch das südliche Spanien bis nach Galicien.

 

In Merida trifft der mozarabische Pilgerweg auf die Via de la Plata. Gemeinsam führen diese beiden historischen Wege, über Salamanca und Zamora, bis nach Granja de Moreruela. Hier trennen sie sich wieder, die Via de la Plata führt weiter nach Norden, nach Astorga, auf den französischen Jakobsweg. Der mozarabische Jakobsweg führt nun in nordwestlicher Richtung über Ourense nach Santiago de Compostela.

 

  

 

Schon im Mittelalter und besonders in der Zeit der Reconquista, als die Christen immer mehr Land von den Mauren zurück eroberten, war dieser Pilgerweg mehr denn je gefragt. Mitte des 9. Jahrhundert entstand ein neuer Jakobskult, er begann mit der legendären Schlacht von Clavijo (844), zu dieser Zeit wurde der hl. Jakobus, Schutzpatron Spaniens, als Santiago Matamoros verehrt. Das Königreich Asturien war der erste christliche Staat auf der iberischen Halbinsel, der zurückerobert wurde. Über 100 Jahre zuvor, seit dem Jahre 711, eroberten Araber (Berberstämme) das Land der Westgoten und drangen weiter bis über die Pyrenäen nach Aquitanien vor. Der fränkische Hausmeier Karl Martell stoppte die arabische Invasion schließlich bei Tours und Poitiers. 

 

Die Gegend um Zamora, am Duerofluss, war die damalige Grenze zwischen Christen und Arabern geworden. Christen, die unter der maurischen Herrschaft lebten, flüchteten in das nordwestliche zurückeroberte Gebiet Asturiens. Sie nutzten dabei die alten Römerstraßen, die der Via de la Plata nach Astorga (Asturien) und den mozarabischen Weg nach Galicien, das von den arabischen Eroberungszügen zum größten Teil verschont blieb.

 

         

 

So entwickelte sich der Camino Sanabrés zu einem beliebten Jakobsweg. Gegenüber dem Camino Francés, der doch recht überlaufen ist und einem wahren Pilgerboom ausgesetzt ist, scheint uns der „Mozarabischer Pilgerweg“ durch seine Ursprünglichkeit eine ideale Variante zu sein. Viele Klöster und romanische Kirchen liegen am Weg, zum Beispiel auch die Ruinen des ehemaligen Zisterzienserklosters Santa Maria de Moreruela, ein Besuch, der sich lohnt. Über die rot leuchtenden Lehmpfade der breiten Feldwege, die sich oft bis zum Horizont erstrecken, zogen wir von Granja de Moreruela weiter Richtung Tábara.

 

Wir erreichten den Rio Esla und überquerten den Fluss über die 100m lange Brücke „Puente Quintos“. Der Fluss trennt hier zwei Landschaften, die Tierra de Campos und die Tierra de Tábara. Von der Brücke aus genießt man eine fantastische Aussicht auf den Fluss, der sich durch die bizarren Hänge des Schiefergesteins schlängelt.  

 

         

 

Kurz hinter der Brücke geht es zum Ufer des Flusses hinunter, anschließend führt ein steiler Pfad hinauf auf einem Bergrücken mit üppiger Vegetation. Oben angekommen hatten wir ein wunderbares Panorama auf die schöne Flusslandschaft. Über die grüne hügelige Landschaft setzten wir unseren Weg fort und durchquerten dabei Weideflächen und kleine Eichenwälder. Nach einigen Kilometer ging es wieder über die vertrauten staubigen Lehmpfade durch die riesigen Felder der Tierra de Tábara.

 

Von einer Anhöhe ging es wieder leicht hügelig hinunter und wir erreichten die weiten Weizenfelder einer Hochebene. Vor uns öffnete sich ein weiter Blick nach Nordwesten, wo man in der Ferne die Bergkette der Sierra de la Culebra sah. Für eine Weile war das unsere Richtung, denn ein breiter Lehmpfad führte uns ca. 3 Kilometer lang durch Getreidefelder. Es ging schnurstracks geradeaus auf die kleine Ortschaft Faramontanos de Tábara zu. Faramontanos (714m) ist eine kleine Ortschaft, die hauptsächlich von der Viehzucht und der Landwirtschaft lebt, der Anbau von Getreide gedeiht hier auf den lehmigen rötlichen Böden besonders gut. In der Mehrzweckhalle und Notunterkunft (Refugio) für Pilger, die am Ortsausgang lag, fanden wir eine gute Übernachtungsmöglichkeit. Außer uns trafen wir hier keine weiteren Pilger an, sie sind wohl alle bis nach Tábara gepilgert und übernachten dort in einer Herberge. So nutzten wir die Räumlichkeit und bei dieser Gelegenheit auch die Dusche, um uns von dem feinen Staub zu befreien, den wir in den letzten Tagen abbekommen hatten.

 

           

 

In der Früh zogen wir weiter nach Tábara (730m), die kleine Ortschaft lag nur 5 Kilometer entfernt. Auffällig der schon von weitem sichtbare viereckige Turm der romanischen Kirche Santa Maria de Tábara. Erbaut wurde die Kirche im frühen 12. Jahrhundert auf den Fundamenten eines Dominikanerklosters (Monasterio San Salvador). Der Abt und spätere Bischof von Léon, San Froilán, gründete es im 9. Jahrhundert. Über hundert Mönche und Nonnen sollen hier gelebt haben. Bis auf den Turm wurde das Kloster von den Mauren zerstört. Im Turm befand sich einst das Scriptorium, die Schreibwerkstatt des Klosters, hier fand man eindrucksvolle Bücher und Manuskripte, darunter kostbare mittelalterliche Handschriften und Buchmalereien, wie die Beato de Tábara (Tábara-Beatus). Das Original befindet sich im Nationalarchiv in Madrid.

 

Unsere Pilgerreise führt uns weiter durch die fruchtbare Tierra de Tábara mit ihren Tälern und über die östlichen Gebirgsausläufer der Sierra de la Culebra und Sierra de las Cavernas. Die kleine Ortschaft Villanueva de las Peras wird durchquert, es geht hinunter nach Santa Croya de Tera und weiter nach Santa Marta de Tera, zum Fluss Tera. Die Dörfer liegen im breiten fruchtbaren Tal des Rio Tera, eine schöne Flusslandschaft mit kleinen Eichenwäldern und Pappelplantagen.

 

    

 

In Santa Marta de Tera, etwas oberhalb des Flusses, besuchten wir die romanische Pfarrkirche, sie stammt aus dem 11. Jahrhundert. Auf der Rückseite der Kirche befindet sich der Friedhof mit alten Gräbern und am Südportal entdeckt man eine der ältesten steinernen Jakobusfiguren in Spanien. Charakteristisch zeigt die Skulptur den hl. Jakobus im Pilgergewand mit dem Pilgerstock zur Rechten, die linke Hand ist geöffnet, zum Gruß und Segen aller Pilger. Auch die symbolische Muschel ist vorhanden, sie ist das Zeichen der Pilgerschaft. Diese beeindruckende Jakobusfigur wurde 1993 als Motiv für die Fünf-Peseten-Münze, der damaligen spanischen Währung, gedruckt, auch eine Sonderbriefmarke wurde herausgegeben.

 

        

 

Das Kirchengebäude ist ein wahrer Schatz mittelalterlicher Architektur, viele dekorative Details zeigen Kapitelle und Säulen im romanischen Stil sowie Rundbögen in Hufeisenform aus der maurischen Zeit. Damals stand hier ein Kloster, eine feste Pilgerstation auf dem Camino de Santiago Sanabrés. Nicht nur die traumhaften und urtypischen Landschaften faszinieren uns, auch die alten romanischen Kirchen und Klöster, die sich auf dem alten Camino befinden, sind für uns eine wahre Freude. Die Menschen in der Region begegnen uns offen und herzlich.

 

Im weiteren Verlauf unserer Reise geht es jetzt an den Ufern des Flusses Tera entlang, Feld- und Waldwege lösen sich ab. Das Rauschen der Pappeln und Weiden begleitet uns, es klingt wie Musik und ist erfrischend zugleich. Der Rio Tera ist ein Nebenfluss des Rio Esla und durchläuft in seinem Verlauf mehrere Wasserreservoiresowie den Stausee Embalse de Nuestra Señora del Agavanzal. Nachdem wir die Ortschaft Santa Marta de Tera verlassen haben, wechseln wir bei La Barca (Strandbad) über eine Brücke die Flussseite. Wir streifen den Ort Calzadilla de Tera und erreichen schließlich Olleros de Tera (783m), ein wunderschöner Ort kurz vor dem Tera-Staussee.

 

         

 

Das Dörfchen lädt uns mit seinen alten Adobe-Häusern aus Lehm und Stroh und der schönen Kirche mit ihrem Arkaden-Glockenturm zum Verweilen ein. Ein wenig verwirrend geht es weiter, es gibt verschiedene Wege, die zum Stausee führen, wir nehmen den über die Herberge, er verläuft über eine Anhöhe leicht bergauf. Dann sehen wir von oben den Stausee mit Damm. Die Staumauer wird überquert und ein landschaftlich reizvoller Uferweg führt uns eine Weile am aufgestauten See entlang. Überall gibt es wunderbare kleine Badebuchten, die zum Schwimmen einladen, eine ideale Gelegenheit um mit dem Zelt zu übernachten. 

 

         

 

Wir entfernten uns vom idyllischen Stausee und erreichten mit dem kleinen Weiler Villar de Farfón die Tierras de Sanabria. Über eine weitere Anhöhe sahen wir in der Ferne die Ortschaft Rionegro del Puente (805m) vor uns liegen, im Hintergrund die mächtigen Gebirgsausläufer der Montes de León. Nach kurzer Zeit hatten wir das Ufer des Rio Negro erreicht, ein Gebirgsfluss aus der Sierra de la Cabrera. Das kristallklare Wasser ist ein Eldorado für Angler. Über eine kleine Brücke erreichten wir den bekannten Wallfahrtsort Rionegro del Puente mit seiner zentral gelegenen Kirche Santuario de Nuestra Señora de la Caballeda. Zu Ehren der Schutzheiligen der Stadt und der Region (Eichen Jungfrau) wird jedes Jahr, am 3. Sonntag im September, ein großes Fest gefeiert.

 

         

 

Das Fest erinnert an die legendäre Geschichte einer Wunderhandlung, dass sich im Mittelalter am Fluss Rio Negro zugetragen haben soll. Jakobspilger die unterwegs waren um das Apostelgrab in Santiago zu besuchen, gerieten am Fluss in ein heftiges Unwetter. Der Fluss war überflutet und wurde zum reißenden Strom, er war nicht mehr passierbar. Plötzlich erschien den Pilgern unter einem alten Eichenbaum am anderen Ufer die Jungfrau Maria, sie breitete ihren Mantel aus und legte ihn über den Fluss, unversehrt erreichten alle das andere Ufer. Aus Dankbarkeit errichteten sie etwas oberhalb des Flusses eine kleine Kapelle. Sie wurde im Laufe der Jahre erweitert und ist heute die Wallfahrtskirche von Rionegro del Puente.

 

         

     

Im 13. Jahrhundert gründete sich hier im Heiligtum der Kirche eine der ältesten Bruderschaften Spaniens, die Cofradia de los Falifos. Bis heute sind sie aktiv und kümmern sich wie damals um Pilger und Bedürftige. Die Pilgerherberge befindet sich im renovierten Pilgerhospiz, sie steht wie im Mittelalter im Dienst der Bruderschaft. Des Weiteren setzt sich die Bruderschaft auch für den Erhalt und die Pflege des Jakobswegs ein. 

 

         

 

Am Ufer des Rio Negro fanden wir einen geeigneten Platz zum Übernachten. Am nächsten Morgen verließen wir den Wallfahrtsort und gingen wieder über eine bezaubernde Hochebene, eine einzigartige Naturlandschaft, die uns bis nach Mombuey führt. Das atemberaubende Plateau bietet einem jeden Pilger eine faszinierende Aussicht über die Steppenlandschaft. Die Wolken über uns sind zum Greifen nahe und die Berge im Hintergrund stehen Spalier. Linker Hand liegt im paradiesischen Tal der Stausee Embalse de Valparaiso, auch er wird vom Rio Tera und seinen Nebenflüssen gespeist.

 

Wir erreichten mit der üppigen Landschaft der Eichen, in der Region Carballeda, die schöne Ortschaft Mombuey (890m). Die Herren von Mombuey gehörten dem Templerorden an, sie brachten der Ortschaft und der Region den nötigen Schutz und hatten hier eine ihrer festen Stationen. Sehenswert die romanische Pfarrkirche Nuestra Señora de la Asunción (13. Jh.) und der auffällige schlanke Glockenturm, der auf Grund seiner Höhe auch als Wachturm genutzt wurde. Die Etappe führte uns weiter über das Dorf Valdemerilla nach Cernadilla (900m). In der kleinen Ortschaft fanden wir am Bach ein Refugio (Notunterkunft) für Pilger.

 

         

 

Wir waren wieder die einzigen, die diese schöne Übernachtungsmöglichkeit nutzten. Ausgestattet mit Matratzen und Decken sowie einer Küche mit Herd und einer Dusche, für uns absolut ideal. Nachdem wir im Dorf, in der Nähe der Kirche, die Schlüssel für das kleine Häuschen bekommen hatten, organisierten wir noch 2 Flaschen Wein und ein paar Konserven. Wir richteten uns häuslich ein und machten es uns gemütlich.  

 

Die nächsten zwei Tage ging es ständig bergauf Richtung Galicien, immer in der Nähe der Autobahn A-52 und der Nationalstraße N-525. Einige Waldpfade führen uns durch die Eichenwälder über ausgeschilderte Umleitungen (Straßenbauarbeiten) zum Dörfchen San Salvador de Palazuela (913m), hier befindet sich eine schöne Jakobskirche. Weiter ging es durch die grüne hügelige Landschaft Sanabriens, die Ortsnamen verraten es. Der Stausee Embalse de Cernadilla lag ganz in der Nähe, eingebettet in ein bezauberndes Tal. Die Vegetation mit ihren Wäldern von Eiche, Eibe, Kastanie und Birke zeigt uns, dass wir bald in Galicien sind.

 

                          

 

Doch zuvor passieren wir noch einige kleine Ortschaften wie Remesal und Otero de Sanabria, manche von ihnen befinden sich in einem traurigen Zustand. Wir sehen verlassene und verfallende Häuser. Obwohl sie am Jakobsweg liegen, ist ihr Schicksal fast besiegelt. Die wenigen alten Leute, die hier leben, können den Verfall anscheinend nicht verhindern. Kulturhistorisch bietet der Landstrich mit seinen vielen Kapellen und Kirchen sowie seiner Historie die ideale Voraussetzung um auch hier die Via de la Plata (Mozarabischer Jakobsweg) attraktiver zu gestalten.

  

 

 

In Otero de Sanabria zum Beispiel laufen so manche Jakobspilger an der schönen Ortschaft vorbei. Obwohl der Ort mit seinen zwei mittelalterlichen Kirchen, der Pfarrkirche (Basilika) mit einem schönen Kirchenportal mit dem bekannten „Höllenrelief“ und der schönen Wallfahrtskirche Santuario de Nuestra Senora de los Remedios, der Schutzpatronin der Region, eine feste Pilgerstation ist.

 

Kurz vor Puebla de Sanabria (920m) hatten wir direkt neben der Nationalstraße eine Anhöhe erreicht, eine üppige Weidelandschaft für Schafe. Dieser Hügel befand sich oberhalb des Tals der beiden Flüsse Rio Tera und Rio Castro. Im Hintergrund hörten wir einige Schafe und Hunde, konnten jedoch keine sehen. Es war schon spät geworden und so entschieden wir uns, hier unser Zelt aufzubauen. Vor uns ein tolles Panorama übers breite Tal und gegenüber sahen wir schon die Burganlage von Puebla de Sanabria. Die Nacht verlief nicht ganz so ruhig, wie wir uns das vorgestellt hatten, einige Hunde, vermutlich Hirtenhunde, schlichen ums Zelt herum und bellten es eine Weile an, dann wurde es wieder still und wir konnten weiter schlafen.

 

         

 

Mit der schönen Ortschaft Puebla de Sanabria werden wir am nächsten Tag eine der ältesten Siedlungen in der Region Zamora erreichen, eine Grenzregion zu Portugal, Galicien und Leon. Dann geht es nur noch über den Padornelo-Pass nach Galicien.

 

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Fortsetzung: Von Puebla de Sanabria bis nach Santiago de Compostela

 

Herne, 24. August 2010

 

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