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Mein Jakobsweg durch Spanien
Seitdem ich in Spanien auf dem Camino Francés bin, begegne ich immer mehr Pilgern und Pilgerinnen.
Endlich nach einer langen Zeit, die ich durch Frankreich gepilgert bin, erreichte ich am 25. August 2008 Saint-Jean-Pied-de-Port. Vorbei an einer riesigen Befestigungsanlage (Zitadelle) ging es durch das Tor der alten Stadtmauer. Ich erreichte die letzte große Station vor der Pyrenäenüberquerung nach Spanien.

Zitadelle Saint-Jean-Pied-de-Port Brücke über die Nive de Béhérobie
Jetzt nach über 2200 Km, zu Fuß von Deutschland aus, sollte ich begeistert sein, doch meine Freude hielt sich in Grenzen. Völlig erschöpft war mein erster Eindruck nicht so überwältigend, zu viele Menschen, dazu der touristische Einfluss.

Route Napoléon Pyrenäenüberquerung Pyrenäen
Orientierungslos irrte ich zunächst in dem malerischen Örtchen herum, überall kleine Gassen mit Souvenirgeschäften, die die typischen Produkte des Hl. Jakobus, des Schutzheiligen der Pilger anboten. Aber so erging es mir immer, sobald ich einen Touristenort oder eine Großstadt erreichte. Denn als Jakobspilger, der fast jeden Tag im Zelt übernachtete und die Freiheit, die Stille und die Natur genoss, war ich solchen Anforderungen von Menschenansammlungen nicht mehr gewachsen.

Fiesta in Pamplona Besuch des Erzbischofs Trinidad de Arre
Der Jakobsweg hat mich verändert – auf eine gewisse Art hat er mich noch sensibler werden lassen. Alles hat eine bestimmte Bedeutung, selbst winzige Kleinigkeiten nimmt man auf. Ständig schwirren einem Gedanken durch den Kopf – Man denkt mehr über alles nach. Es kommt einem vor, als würde das Leben an einem vorbeiziehen. In der Stille der Einsamkeit hört man sich selber sprechen, eine Unterhaltung zwischen Körper, Geist und Seele.

Pilgerpause Die Meseta Santiago de Compostela
Deine innere Stimme meldet sich zu Wort und du folgst ihr. Was für ein Phänomen, man ist wach, bei klarem Verstand und dennoch kommt es einem vor, als würde man träumen.
Das Ziel ist erreicht! Am 2. Oktober 2008 erreichte ich die eindrucksvolle Kathedrale in Santiago de Compostela, mit dem Grab des Apostels Jakobus - das Ziel meiner langen Pilgerreise.
Aus dem Kopf und aus dem Herzen kommt mir dieser Weg aber nicht mehr.
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Via de la Plata
Und 2010, im Heiligen Jahr, unternahm ich zusammen mit Rüdiger Schneider eine Pilgerung auf der Via de la Plata. Die volkstümliche Bezeichnung „Silberstraße“ führte uns ca. 1000 km von Sevilla nach Santiago de Compostela. »»»
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Bis ans Ende der Welt
Von Santiago de Compostela
bis nach Finisterre und Muxia
Santiago ich höre die Glocken und gehe bis ans Ende der Welt, so könnte auch der Titel dieser Reisereportage heißen. Es ist ein faszinierender Abschluss einer sehr langen Pilgerreise, die uns bis an die galicische Atlantikküste führte. »»»
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"Der Weg ist das Ziel"
Bücher zum Jakobsweg

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Alto de Perdón

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Pilgerurkunde - Compostela |